Webcontent-Anzeige Webcontent-Anzeige

Die 6 goldenen Regeln für Drohnen-Piloten

Auch kleine Fluggeräte können manchmal große Schäden anrichten. Mit unseren goldenen Regeln machen Sie den Luftraum als Drohnen-Pilot sicherer.

News / 21.10.2017

Mit einer Drohne kann schon heute jeder, zwar nicht in den Himmel steigen, aber die Welt von oben betrachten. Anders als in einem bekannten Song ist die Freiheit über den Wolken aber nicht grenzenlos. Denn für Drohnen-Piloten gelten klare Regeln:

1. Egal, ob Hobby- oder Profi-Pilot: Kümmern Sie sich um Ihren Versicherungsschutz!
Laut Gesetz muss jedes Luftfahrzeug versichert werden. Drohnen bilden hier keine Ausnahme. Nicht nur gewerbliche Profi-Piloten sondern auch Hobby-Piloten brauchen deshalb eine spezielle Haftpflichtversicherung für ihre Drohne. Manche Versicherer schließen den Drohnen-Schutz in Außnahmefällen auch in die private Haftpflichtversicherung mit ein. Was aber nicht automatisch heisst, dass die jeweilige Drohne mit abgesichert ist. Meist ist das Gewicht des Fluggeräts für den Haftpflichtschutz entscheidend. Viele Haftpflichtversicherer geben das Höchstgewicht vor, bis zu dem der Schutz gilt. Wer also eine 5-Kilo-Drohne fliegt, aber nur eine Haftpflicht für 250 Gramm-Fluggeräte abgeschlossen hat, steht nach einem Crash ohne Versicherungsschutz da. Deshalb sollten Absicherung und Drohnenmodell im Einklang stehen.

Das gilt vor allem für gewerbliche Drohnen, die schnell an die 25kg-Marke kommen. Wer seine Drohne zum Beispiel für professionelle Filmaufnahmen nutzt, braucht eine spezielle Drohnen-Haftpflichtversicherung. Die private Haftpflichtversicherung leistet nicht für Drohnen-Schäden, die während der gewerblichen Nutzung entstanden sind. Auch hier gilt: Der Versicherungsschutz sollte möglichst genau zum konkreten Einsatzgebiet der Drohne passen - seien es nun Testflüge, Grundstücksvermessungen oder Luftbilder.

Delvag bietet gewerblichen und privaten Drohnennutzern eine speziell entwickelte Luftfahrt-Halter-Haftpflichtversicherung, die alle aktuellen Anforderungen nach dem deutschen Luftverkehrsgesetz (LuftVG) erfüllt und je nach Absicherungsmodell private und gewerbliche Anforderungen abdeckt.

Eine Drohne ohne Versicherungsschutz zu fliegen ist nicht nur verboten, sondern auch eine schlechte Idee. Denn als Drohnen-Pilot hafeten Sie für alle möglichen Schäden, die Sie mit Ihrem Fluggerät verursacht. Wer die Satellitenschüssel des Nachbarn mit seiner Drohne demoliert, kann den Schaden vielleicht noch aus eigener Tasche bezahlen. Verletzen sich jedoch Menschen bei einem Drohnenabsturz oder der Hobby-Flieger verursacht einen Verkehrsunfall, sieht das sicherlich anders aus.
 

2. Ab 1. Oktober 2017: Kennzeichen-Pflicht ab 250 Gramm
Flugmodelle, die schwerer sind als 250 Gramm, müssen ab dem 1. Oktober 2017 mit dem Namen und der Adresse des Halters gekennzeichnet sein. Ähnlich wie bei einem Auto soll bei einem Unfall so schnell der Besitzer ermittelt werden können. Die Kennzeichnung muss fest mit dem Flugmodell verbunden sein und feuerfest beschriftet werden. Plaketten oder Aluminium-Aufkleber sind dafür geeignet.

Ebenfalls neu ab 1. Oktober: Wer eine Drohne mit mehr als 2 Kilogramm steuern möchte, braucht nun einen Kenntnisnachweis - eine Art Drohnen-Führerschein. Dafür reicht z. B. eine Pilotenlizenz aus. Alternativ muss der Drohnen-Pilot für den Kenntnisnachweis eine vom Luftfahrt-Bundesamt anerkannte Prüfung ablegen. Gut zu wissen: Auf Modellflugplätzen ist kein Kenntnisnachweis notwendig.
 

3. Beachten Sie die Flugverbotszonen
In diesen Gebieten stellen fliegende Drohnen ein Sicherheitsrisiko dar. Drohnenflüge sind hier daher verboten:

  •     über größeren Menschenansammlungen
  •     in An- und Abflugbereich von Flughäfen
  •     über Unglücksorten, Katastrophengebieten oder Einsatzorten der Polizei
  •     über Bundes- und Länderbehörden, Gefängnissen, militärischen oder industriellen Anlagen
  •     über Krankenhäusern
  •     über Autobahnen und Bahnanlagen
  •     über Naturschutzgebieten
     

4. Behalten Sie Ihre Drohne im Auge
Seit April 2017 ist es verboten, Drohnen außerhalb der Sichtweite zu fliegen - Kamera hin oder her. Piloten sollen dadurch die Fluggeräte besser unter Kontrolle behalten können. Wer sich nicht daran hält, dem geht es möglichweise schnell wie diesem Drohnen-Piloten im amerikanischen Seattle (Youtube, Quelle: GeekWire). Bei diesem Unfall wurde glücklicherweise niemand verletzt:

Webcontent-Anzeige Webcontent-Anzeige

Webcontent-Anzeige Webcontent-Anzeige

5. Bei 100 Metern ist Schluss

Drohnen-Piloten dürfen nicht höher als 100 Meter fliegen, so schreibt es das Bundesverkehrsministerium vor. Zwei Ausnahmen von dieser Regel gibt es:

    1. Die Drohnen werden auf Flugplätzen mit entsprechender Aufstiegserlaubnis geflogen.
    2. Der Drohnenpilot ist Luftfahrzeugführer oder verfügt über einen Kenntnisnachweis (notwendig für Fluggeräte über 2 Kilogramm).
 

6. Respektieren Sie die Privatsphäre anderer
Mit der Drohne oder dem Multicopter mal eben einen kurzen Blick auf Nachbars Dacheterasse werfen? Das wäre nicht nur eine Verletzung der Privatsphäre, sondern ist mittlerweile auch ausdrücklich untersagt. Das Verbot gilt für alle Drohnen über 250 Gramm Gewicht. Hat die Drohne eine Kamera, spielt das Gewicht keine Rolle: Das Fluggerät darf nicht über den fremden Wohngrundstücken in der Luft sein. Einzige Ausnahme: Der Grundstücksbesitzer stimmt dem Überflug ausdrücklich zu.


Von Philipp Schmid
Unternehmenskommunikation Delvag Gruppe
Delvag Versicherungs-AG
Tel. +49 221 8292-309
kommunikation@delvag.de